Über Musiktherapie

Die Musiktherapie gehört wie die Tanz- und Kunsttherapie zu den Kreativtherapie- Formen. Außerdem gehört sie zu den nonverbalen, also nicht auf Sprache basierenden Therapien.
Musiktherapie stellt eine in der Psychotherapielandschaft noch junge Disziplin dar, gleichwohl wird die Wirkung von Musik(therapie) auf die Gesundheit des Menschen schon in der Bibel benannt und findet sich als grundlegende Therapieform in den alten Hochkulturen der Griechen, Ägypter, Chinesen und Inka.
Die gesundheitsfördernde Wirkung von Musik auf Körper und Seele kann inzwischen sowohl medizinisch als auch psychologisch nachgewiesen werden, so dass Musiktherapie immer mehr als unterstützende Therapieform eingesetzt wird.

Was wird in der Musiktherapie gemacht?

Menschen, Personen (Per-sonare = hindurchklingen) klingen, wir sind Musik.
Das Erste, was wir als werdende Menschen schon im Mutterleib wahrnehmen, ist Klang. Klang/Musik ist erste, universelle Muttersprache.
Unser Ohr ist schon sehr früh entwickelt und sorgt neben dem Hören auch für das nötige Gleichgewicht im Leben. Wir werden in den Klang hineingeboren. Ab unserer Geburt klingt es ein Leben lang in uns durch unseren Herzschlag, unseren Blutkreislauf, unseren Atem.
Das sind die musikalischen Elemente, die sich Musiktherapeuten zu Nutze machen.
Wenn wir aus dem Gleichgewicht sind, uns die Sinne schwinden, es uns die Sprache verschlägt, der Atem versagt – kurz: wenn Sprache nicht mehr greift, dann greift Musik – Therapie.

Durch den gezielten Einsatz von Musik, im Miteinander einer Improvisation gespielt oder gemeinsam von einem Medium gehört, kann wieder ein Zugang geschaffen werden zu Gefühlen und Emotionen, kann Unaussprechbares fühlbar, erlebbar und bearbeitbar werden und somit wieder den Weg ins Wort finden.

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Weblinks

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